Hohlfeld-Pokal – knappes Aus gegen SF Barsinghausen
Zum ersten Mal seit Jahren sind wir wieder im Hohlfeld-Pokal angetreten. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. In der ersten Runde ist schon wieder Schluss. Denn gegen die Schachfreunde Barsinghausen gab es eine knappe 1,5 zu 2,5-Niederlage. Wie es dazu kam, schildert Mannschaftsführer Jörg Witthaus:
Harter Pokalfight – Schwarz zieht und gewinnt (nicht)
Am vergangenen Freitag traten wir zuhause zum Pokalspiel im Hohlfeld-Pokal gegen die SF Barsinghausen an.
Nominell waren wir leicht im Vorteil, an den Brett 1 und 4 mit Schwarz allerdings nur leicht.
Als die Blitzer gegen 19.15 Uhr eintrafen, sah es nicht so gut aus. Beide Weißbretter (2 und 3) standen praktisch auf Verlust:
Sven hatte eine kleine Taktik übersehen, er hatte einen Bauern weniger und den unsicheren König. Darius stürmte nach vorne, rochierte lang, musste aber mit einer offenen Königsstellung kämpfen. An den Schwarzbrettern sah es besser aus, ich hatte bequem ausgeglichen, das Remisangebot meines Gegners musste ich aber ablehnen. Benjamin gewann aus der Öffnung einen Bauern und war am Drücker.
Sven wurde dann nach Öffnen des Zentrum überspielt, Darius konnte sich ins Remis retten. Durch die Berliner Wertung musste ich also an Brett 1 gewinnen. Im 63. Zug, mit nur noch einer Minute auf der Uhr, machte mein Gegner dann den entscheidenden Fehler. Leider sah ich die Idee nicht, mein Plan führte nur zum Remis. Kurz nach 22 Uhr konnte dann auch Benjamin Remis machen, der Kampf war so oder so verloren.
(Partiefragment folgt)



